Unsere Leistungen  
Dienstleistungen für unsere Patienten
  Beratungsdienstleistung im sozialen Bereich, speziell ausgerichtet auf die Einstufung in Pflegestufen und die danach notwendigen Pflegedienstleistungen.

In Deutschland sind bereits mehr als ca. 2,5% der Gesamtbevölkerung pflegebedürftig, und werden auf Antrag von der zuständigen Pflegekasse in eine der drei Pflegestufen eingeordnet. Die Zuweisung einer Pflegestufe richtet sich nach dem festgestellten Grad der Pflegebedürftigkeit. Dieser wird vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) vorgenommen, die im Auftrag der Pflegekasse tätig sind und durch Besuche in der Wohnung des Pflegebedürftigen feststellen, welcher Hilfebedarf vorliegt.

Die Bewertung und Feststellung des für jeden einzelnen Fall notwendigen Pflegeaufwandes ist problematisch und erfordert viel Einfühlungsvermögen und Erfahrung im Umgang und bei der Beurteilung von Menschen.

Der notwendige Pflegeaufwand richtet sich nicht nur nach den Wohnverhältnissen, dem Wohnumfeld und den familiären Verhältnissen des Pflegebedürftigen sondern insbesondere auch nach seiner körperlichen Konstitution, dem allgemeinen Gesundheitszustand und einem möglicherweise vorhanden Krankheitsbild.

Es hat sich herausgestellt, daß die Prüfung der für die Beurteilung des Pflegeaufwandes entscheidenden Kriterien häufig unzureichend erfolgt. Die Mitarbeiter der medizinischen Dienste, die diese Prüfung vornehmen, erkennen häufig die vorliegende Situation nicht in ausreichendem Maß unter pflegerischen Gesichtspunkten und dokumentieren die jeweils spezielle Problematik nur unzureichend. Oft steht ihnen auch nur relativ wenig Zeit für die notwendigen Prüfungen zur Verfügung. Hinzu kommt, daß der Prüfer die Person, für die ein Antrag auf Pflegegeld gestellt wurde, häufig in einer Phase antrifft, während der es ihr gesundheitlich relativ gut geht. Vielfach wollen die Pflegebedürftigen auch nur ungern ihre Schwächen und gesundheitlichen Probleme gegenüber fremden Menschen offenbaren, und stellen sich während des relativ kurzen Gesprächs mit dem Prüfer wesentlich gesünder dar, als sie es in Wirklichkeit sind. Besonders pflegebedürftige Menschen begreifen ihren gesundheitlichen Zustand oft als persönlichen Mangel, für den sie sich schämen und wollen diesen deshalb verbergen. Sie wehren sich innerlich gegen die Bewertung, pflegebedürftig zu sein, und nehmen alle ihre Kräfte zusammen, um sich zumindest kurzzeitig relativ körperlich und geistig fit darzustellen.

Daraus resultieren häufig völlig falsche Bewertungen der pflegebedürftigen Personen!
Dies führt dann z.B. dazu, daß überhaupt keine Pflegebedürftigkeit festgestellt wird bzw. eine zu niedrige Pflegestufe bewilligt wird. Die Folgen sind gravierend. Der Pflegebedürftige muß dann die Kosten für die von ihm benötigten Leistungen weiterhin in vollem Umfang selbst aufbringen, z.B. für den Einsatz von Pflegekräften.

Wird ein ambulanter Pflegedienst eingeschaltet, muß dieser entsprechend der zu erbringenden Leistungen bezahlt werden. Anderenfalls müssen diese Leistungen von Angehörigen bzw. Familienmitgliedern erbracht werden. Die hier kurz dargestellten Konfliktsituationen sind nur ein Bruchteil der umfassenden Problematik, die sich in der letzten Zeit auf diesem sensiblen Gebiet entwickelt hat. Inzwischen hat sich dies auch in der Rechtsprechung niedergeschlagen und es werden zunehmend gerichtliche Auseinandersetzungen wegen der Beurteilung der tatsächlichen Pflegebedürftigkeit von davon betroffenen Personen geführt. Diese Auseinandersetzungen werden in letzter Zeit zunehmend vor Sozialgerichten ausgetragen. Um dies bereits im Vorfeld zu vermeiden erstellen wir ein Pflegegutachten und sind bei der Prüfung durch den MDK persönlich anwesend um in Vorfeld für eine gerechte Einstufung zu sorgen. Sollte es trotzdem zu einen falschen Einstufung durch den Medizinischen Dienst kommen werden wir das Widerspruch Verfahren zusammen mit Rechtsanwälten einleiten.

Einstufung in die Pflegestufe I (ca. 46% aller Pflegestufen)
Einstufung in die Pflegestufe II (ca. 37% aller Pflegestufen)
Einstufung in die Pflegestufe III (ca. 17% aller Pflegstufen)